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16.01.2012, 13:53 Uhr |
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Verteidigungsminister de Maizière besucht Bundeswehr in Boostedt
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann (CDU) besuchte Verteidigungsminister Thomas de Maizière den Bundeswehrstandort in Boostedt. Der Standort ist besonders betroffen von der Bundeswehrstrukturreform: von fast 2000 Dienstposten sollen nach den Planungen des Verteidigungsministeriums lediglich 40 übrig bleiben. Dies kommt einer Schließung gleich.

De Maizière nutzte den Besuch, um den Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Angehörigen der Bundeswehr vor Ort sowie den lokalen und regionalen Amtsträgern die Gründe für die notwendigen Umstrukturierungen zu erläutern.

„Ich freue mich, dass der Verteidigungsminister die Gelegenheit ergriffen hat, den Betroffenen die Hintergründe der Entscheidungen zu erläutern“, so Murmann „dieser Termin zeigt, wie wichtig die persönliche und direkte Kommunikation ist, um die Akzeptanz für die gesamte Reform herzustellen“.

Bis Anfang Februar wird klar sein, ob die Kaserne in Boostedt zu den ersten Standorten gehört, die geschlossen werden sollen. Die endgültige Feinplanung der Strukturreform soll bis zum Frühjahr feststehen. Der Minister stellte aber heraus, dass Indizien darauf hindeuten, dass Boostedt noch nicht „zur ersten Welle“ derjenigen Standorte gehört, die demnächst dicht gemacht werden sollen.
„Auch wenn sich die Bundeswehr aus einigen Regionen zurückzieht, bleibt sie auch weiterhin eine Armee aus der Gesellschaft“, ist sich der Bundestagsabgeordnete sicher und ergänzte abschließend „die Entscheidung gegen Boostedt mag endgültig sein. Jetzt heißt es aber, gemeinsam mit der Bevölkerung neue Ideen zu entwickeln, um die wirtschaftliche und soziale Struktur im Ort zu erhalten“.
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